Drohender Arbeitsplatzverlust – Soforthilfe für einen konstruktiven Umgang

Die Corona-Krise fordert sehr vieles von uns ab – und viele stehen nun auch noch vor einem drohenden Arbeitsplatzverlust. Das bedeutet unter Umständen einen großen Einschnitt. In manch einem Kopf kreisen kaum noch andere Gedanken, schließlich geht es um Zukunftsängste, Unsicherheit, Verlust Ihrer finanziellen Freiheit oder gar Existenz, Ihrer Familien-Heimat, Ihren guten Job, Ihr Ansehen und mehr. Doch ich möchte Sie gerne einmal zum Querdenken anregen.
Mit diesem Artikel möchte ich einen Beitrag zur Soforthilfe leisten: So können Sie jetzt Ihren Kopf aufrecht halten!

1.) Arbeitslos – was wollen Sie jetzt?

Das Wort „arbeitslos“ ist für fast jeden von uns ein böses Schimpfwort. Erfolgreiche Menschen verlieren Ihren Job nie, sind nie arbeitslos, richtig? Doch in Wahrheit haben wir Krisen wie die aktuelle zu Covid-19 nicht in der Hand – es ist beinahme höhere Gewalt, nicht beeinflussbar, und Sie tragen nicht die Schuld dafür. Diese Situation hat mit Ihrem persönlichen Erfolg und Misserfolg also nichts zu tun.
Insofern ist es ein Zustand, den Sie, falls er für Sie eintritt, (kurz einmal) hinnehmen sollten – es ist gerade genau so, wie es ist. Machen Sie sich zunächst keine Sorgen bezüglich Ihrer Zukunft und kommen Sie erstmal in der neuen Lage an. Denn Frustration beengt Sie jetzt nur weiter und impulsives Reagieren kann Ihnen schaden.

Fragen Sie sich lieber etwas Konstruktives:

„WAS WILL ICH JETZT?“

Wann haben Sie sich das zuletzt gefragt? Diese Frage birgt ein unglaubliches Potenzial: An neuen Möglichkeiten, an Chancen zum Umdenken, zum Lernen und Entwickeln für Sie. Gibt es beispielsweise eine andere Tätigkeit, die Sie schon lange fasziniert? Gibt es ein Studium oder ein Seminar, das Sie schon lange angehen wollten? Gibt es andere Unternehmen, die sich für Sie interessieren könnten? Wollten Sie schon immer einmal eine Auszeit?
Jede Krise in Ihrem Leben, jede Veränderung, jedes Störfeuer, jede Herausforderung ist ein Beschleuniger für Ihre persönliche Entwicklung. Sie gehen dann Dinge an, die Sie sonst noch länger geschoben hätten.

 

2.) Sie haben weiterhin die Kontrolle über Ihr Leben

Wenn Sie wissen, was Sie nun tun wollen, so ist es an der Zeit, wege zur Realisierung zu finden. Es gibt immer einen Weg, auch wenn in einer Krise Ressourcenknappheit herrscht. Ist eines Ihrer Ziele zunächst nicht sofort möglich, denken Sie quer – gibt es Alternativen? – oder machen Sie einen konkreten Plan für später. Überlegen Sie: könnten Sie schon etwas anfangen oder vorbereiten? Ist ein Ziel in dieser Lage z.B. nicht finanzierbar, überlegen Sie ob es in Teilschritten möglich wäre. Ist etwas wegen des Virus nicht möglich, schauen Sie nach Alternativen. Jetzt behalten SIE die Kontrolle und Orientierung über Ihr Leben und werden nicht zum Opfer.

3.) Ihr Selbstwert: mehr „SEIN“ statt „haben“ und „tun“

Worüber identifizieren Sie sich? Was macht Sie eigentlich aus?
Ist es Ihr Beruf, Ihre Karriere, das damit verbundene Einkommen? Ist es Ihr Haus, Ihre schicken Anzüge oder Kostüme? Sehr viele Menschen definieren sich über ihr „haben“ oder ihr „tun“. Doch verlieren Sie Ihre Arbeitsstelle, fällt unter Umständen beides ganz plötzlich weg. Das könnte massiv an Ihrem Selbstwert nagen. Doch das muss es nicht. Bitte stellen Sie sich die folgende Frage:

„Wer BIN ich?“

Wer sind Sie wirklich? Was macht Sie aus? Welche großartigen Werte haben Sie inne? Worauf können Sie stolz sein? Was sind Ihre Stärken? Wie wollen Sie SEIN? Machen Sie sich statt Ihrer alten To-Do-Liste eine To-BE-Liste. Konzentrieren Sie sich lieber auf Ihr Sein, anstatt auf Ihr Haben und Ihr Tun.

Die positiven Folgen: Sie kennen Ihren SelbstWERT, stärken Ihr SelbstVERTRAUEN und sind selbstBEWUSST.

4.) Seien Sie mit Ihren liebsten Menschen zusammen & haben Sie Spaß

Haben Sie vertraute Menschen, auf die Sie sich verlassen können? Welche Personen sind Ihnen wichtig?

Umgeben Sie sich jetzt mit Menschen, zu denen Sie ein positives Verhältnis haben, die Sie schätzen und mit denen die Bekanntschaft auf Entwicklung ausgerichtet ist. Greifen Sie auf den Rückhalt Ihrer Familien und Liebsten zurück.
Das Bedürfnis nach Bindung ist eines Ihrer psychologischen Grundbedürfnisse. Gehen Sie dem nach, suchen Sie einfach Austausch, machen Sie eine Grillparty, sprechen Sie sich aus und Co.

 

Psychische Wiederstandsfähigkeit, Ihre Resilienz, und eine positive Grundhaltung helfen mit dieser Situation umzugehen und viel schneller heraus zu kommen. Ich stehe Ihnen für weiterführende Gespräche und Coachings zu diesem Thema zur Verfügung. Für Ihren Erfolg, Ihre Erfüllung, Ihre Stärke.

Ihre Martina Krone

Quellangaben: Salvere Institut für positive Psychologie – psychologische Grundbedürfnisse Roland Löscher LCC – Can Do Coaching Dr. Denis Mourlane, Resilienzfaktoren

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