Selbstbewusstsein – Alle Ressourcen sind bereits in uns

Gelegentlich mangelt es uns an Selbstbewusstsein und wir können dem Gedanken erliegen, dass wir nicht gut genug sind, dass wir nicht ausreichen oder dass wir nicht genug mitbringen.
Immer dann, wenn wir uns vergleichen mit der Leistung anderer, deren Auftreten, deren Aussehen, deren Besitz oder einfach nur mit dem, was wir als deren Glück ansehen, gelingt es unserem Gehirn blitzschnell zu bewerten, wie wir dabei im Vergleich abschneiden. Manchmal stimmt die Bewertung sofort. Meistens jedoch muss bei der Bewertung nachjustiert werden. Sehr oft sind wir besser als wir denken.

Was geschieht beispielsweise wenn wir uns mit jemandem vergleichen, den wir auf der Bühne sehen und der hervorragend spricht, der charmant ist und der großen Applaus erntet. Unser Gehirn vergleicht das, was es über die Sinnesorgane zugespielt bekommt mit unseren Erinnerungen. In Sekundenbruchteilen werden kleinste Details verglichen und es entsteht – unterbewusst – ein Gefühl. Dieses Gefühl entscheidet über unsere nächste Handlung.

  • Wenn wir beispielsweise so etwas wie “Bewunderung” empfinden, dann kann uns das stimulieren oder entmutigen, je nachdem, was wir uns selbst zutrauen.
  • Wenn wir ein Gefühl wie “alleine sein” oder gar “ausgegrenzt sein” verspüren, dann kann uns das Druck machen, uns herrunter ziehen oder es sorgt dafür, dass wir aufbrechen und uns unter Leute mischen, um nicht weiter alleine zu sein – je nachdem wie wir aufgestellt sind.

Wir alle haben Wünsche und Vorstellungen von einem zufriedenen Leben. Jedes Mal, wenn wir etwas sehen, dass so ist, wie wir es uns wünschen (oder noch besser), dann haben wir die Möglichkeit, uns dadurch zu motivieren oder uns einzureden, dass wir noch nicht soweit sind. Wir haben die Möglichkeit, uns unserer Ressourcen bewusst zu werden und selbstbewusst zu sagen: “Auf geht’s, das schaffe ÍCH auch!”, oder wir können uns einreden (mittels vieler Gründe und Entschuldigungen), dass dies für uns ja nicht so einfach zu machen sei.

Seien Sie selbstbewusst. Sie haben alles, was Sie brauchen!

Niemand hat keine Ressourcen. Niemand hat keine Chance. Niemand hat es nicht verdient.  Das sind alles Entschuldigungen, um gar nicht erst anzufangen. Selbstbewusstsein hat aber viel damit zu tun, dass Sie anfangen.

1) Sie haben alle Ressourcen, die Sie brauchen. Auch wenn Sie vielleicht schon mal erfahren haben, dass Sie etwas nicht so geschafft haben, wie Sie es sich vorgestellt haben, dann haben Sie trotzdem noch alle Ressourcen, um es erneut (und vielleicht etwas anders) zu versuchen. Niederlagen nehmen uns nicht, was wir haben. Niederlagen nehmen uns nicht die Bildung, die wir haben, nicht die Freunde, die uns unterstützen, nicht den Mut und den Charakter und schon gar nicht die Möglichkeit, es nochmal zu versuchen. Solange Sie alle Ressourcen haben, seien Sie selbstbewusst und sagen Sie sich: “Wenn andere das können, dann kann ich das auch!”.

2) Sie haben so viele Chancen, wie Sie wollen – Sie müssen diese aber wahrnehmen, sonst verstreichen sie. Chancen sind Gelegenheiten und Möglichkeiten etwas zu tun, von dem man sagt, das würde ich gerne machen. Eine Chance wird dann wahrgenommen, wenn man den Eindruck und das Gefühl hat, dass die Voraussetzungen gut sind. Aber aufgepasst: Nur allzu gerne machen wir uns selber etwas vor, um nicht die Chance wahrnehmen zu müssen – weil wir nämlich insgeheim Angst haben zu versagen. Dann bewerten wir Ausgangspositionen so, dass wir etwas aufschieben können, dass etwas Wichtiges fehlt oder dass der Zeitpunkt noch besser werden kann – alles nur, weil wir unterbewusst Angst haben anzufangen. Dabei verstreicht eine Chance nach der anderen und 10 Jahre später fragen Sie sich: “Wo ist nur die Zeit geblieben?”. Sicher finden Sie dann auch eine gute Entschuldigung, aber das Ergebnis ist nicht das, was Sie sich immer gewünscht haben. Doch nur das Ergebnis zählt. Wollen Sie wirklich, wenn Sie älter werden und dann tatsächlich aus berechtigten “Altersgründen” nicht mehr jede Chance wahrnehmen können, zurückblicken und sich mit Entschuldigungen vertrösten?  NEIN. Lassen Sie sich nicht von Ihrer Angst leiten. Seien Sie selbstbewusst. Sehen Sie Chancen als das, was Sie sind: Eine Aufforderung an Sie, das Leben nicht einfach nur verstreichen zu lassen, sondern sich das zu holen, was Sie schon immer wollten.

3) Sie haben es verdient. Warum? Weil es niemanden gibt, der auch nur einen guten Grund nennen kann, dass Sie es nicht verdient haben! Was heißt das den, “es verdient zu haben”? Wer urteilt denn darüber, ob jemand etwas verdient hat oder nicht? Woher gibt es eigentlich dieses Konzept des Verdienens? Ist das überhaupt noch zeitgemäß? Stellen Sie sich doch bitte einmal vor, dass Sie einen Beruf haben, bei dem Sie in viele verschiedene Länder reisen. Was erfahren Sie dabei? Sie sehen vieles, was anderen, die daheim bleiben, nicht bekannt ist, sogar unerwünscht vorkommt und “unüblich” ist. Wenn Sie wieder zurück sind von Ihrer Reise und möglicherweise diese Dinge, die Sie erfahren haben, auch für Ihr Leben hier haben möchten, stoßen Sie auf jene Menschen, denen diese Dinge fremd sind. Mit Ihren Wünschen weichen Sie ab von der “Norm”. Mein Rat: Tun Sie es! Ja, weichen Sie ab von der Norm. Seien Sie nicht angepasst. Lassen Sie sich von niemandem sagen, was Sie verdienen und was nicht. Warum? Weil es Ihr Leben ist! Nur weil andere nicht die  gleichen Träume haben, sollten Sie nicht auf Ihre verzichten, ganz egal, wie fremd diese sein mögen. Sie haben mehr verdient, als das, was man Ihnen zugesteht. Sie haben das Leben verdient, das Sie sich wünschen!

 

Hören Sie auf mit den Entschuldigungen – Nur das Ergebnis zählt!

Was ist Ihre Vorstellung von Ihrem Leben? Haben Sie schon mal darüber nachgedacht? Haben Sie sich schon mal vorgestellt, Sie könnten alles tun, ohne dass Ihnen jemand sagt, dass es nicht geht, zuviel kostet, zulange dauert oder sowieso überhaupt nicht möglich ist? Ignorieren Sie diese “Nein-Sager” einmal und stellen Sie sich vor, was Sie wirklich vom Leben wollen.

Wenn Sie diesen Artikel gelesen haben, dann suchen Sie sich einen ungestörten sicheren Platz, setzen Sie sich entspannt hin, schließen die Augen und gehen in sich. Dabei achten Sie auf einen ruhigen Atem und darauf, wie es Ihnen geht. Dann fragen Sie sich: “Was hält dieses Leben noch für mich bereit?”

 

Ich wünsche Ihnen viel Zufriedenheit und die Energie und den Mut zu Ihren Wünschen zu stehen.

Ihr Achim Lelle

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