Sie möchten gerne mehr verdienen? – Dann tun Sie´s!

Was genau verdienen Sie mehr?  Verdienen Sie mehr Geld, mehr Freizeit, mehr Entscheidungsfreiheit, mehr Sicherheit, mehr Lob oder alles gemeinsam?

Wenn wir von “verdienen” sprechen, geht es meistens um Geld. Auf die Frage im Bewerbungsinterview: “Was wollen Sie verdienen?” wird selten jemand antworten: “mehr Verantwortung” oder mehr “Entscheidungsfreiheit”. Sicher, im Gespräch über die Inhalte einer Tätigkeit werden auch die Verantwortung und dergleichen angesprochen – im Arbeitsvertrag festgelegt, wird in der Regel aber nur das Gehalt. Kein Wunder also, dass viele Menschen sich genau darüber definieren – dem Gehalt – und eine Verbesserung Ihrer Lebenssituation genau daran festmachen, ob sie mehr Geld verdienen können. Dabei gibt es so viele andere Aspekte – so viel mehr, als nur Geld zu verdienen.

Ist es nicht das, was wir uns von Geld erhoffen, worum es eigentlich geht? Ist Geld nicht nur ein “mögliches” Mittel zum eigentlichen Zweck? Was wollen wir wirklich verdienen?

Sie haben bestimmt schon von Maslows Bedürfnispyramide gehört. Mal abgesehen davon, dass es reichlich “erweiterte” und “angepasste” Versionen gibt, beschreibt die ursprüngliche Pyramide eine fortlaufende und auf einander aufbauende Befriedigung von Bedürfnissen in folgenden Stufen:

  1. Physiologische Bedürfnisse
  2. Sicherheitsbedürfnisse
  3. Soziale Bedürfnisse
  4. Individualbedürfnisse
  5. Selbstverwirklichung

Keine dieser Bedürfnisse geht davon aus, dass “man” etwas verdient, oder gar, dass jemand anderes (z.B. der Arbeitgeber) dafür zuständig wäre, diese Bedürfnisse zu befriedigen. Schon damals war klar, dass es nicht darum geht, was man verdient, sondern darum, was man sich verdient? Wenn man davon spricht, dass “man etwas verdient”, dann ist das eine passive Haltung, dem Verdienen gegenüber. Wenn man aber davon spricht, dass “man sich etwas verdient”, dann ist die Haltung eher aktiv und reflektiert auf das eigene Handeln.

Wer verdient eigentlich was?

Dass es Unterschiede gibt, ist klar, allerdings ist nicht jedem bekannt, wie groß die Unterschiede sind. Die nachfolgende Grafik zeigt das Gefälle und die Unterschiede. Den Original-Artikel zum Thema finden Sie beim Tagesspiegel unter “Mit diesem Einkommen zählen Sie zur Gehalts-Oberschicht“.

 

Im Wesentlichen werden die Unterschiede nach dem Schulabschluss, den Berufgruppen, der Region und dem Geschlecht differenziert.

Wie wir später sehen werden, gibt es einen viel bedeutenderen Unterschied … nämlich wie wir etwas verdienen. Was nämlich bei herkömmlichen Vergleichen völlig außer Acht gelassen wird, ist die Tatsache, dass es neben einer “abhängigen Beschäftigung” (Jargon des Steuerrechts) – also einer festen Anstellung – auch andere Möglichkeiten gibt, sein Geld zu verdienen. Wie Sie sicher schon vermuten, liegen darin dann auch die wesentlichen Potentiale um deutlich mehr zu “verdienen”.

Um diese Potentiale herauszuarbeiten, und die Frage zu beantworten, welche Wege es gibt, wollen wir zunächst die Frage beantworten: was wollen wir wirklich erreichen?

 

Was wollen wir wirklich?

Wenn wir uns die Maslowsche Pyramide anschauen, dann geht es dabei um sehr umfangreiche Bedürfnisse. Die Frage des Verdienstes steht weder im Vordergrund, noch ist diese einer bestimmten Stufe alleine zuordnen bar. Letztlich können wir sicher genügend Argumente finden, um einen Zusammenhang zwischen Verdienst und allen genannten Bedürfnissen herzuleiten. Doch was fehlt, ist ein Hinweis darauf, wie wir diese Bedürfnisse tatsächlich befriedigen können. Dazu möchte ich eine weniger übergreifende Hierarchie vorschlagen: die Hierarchie der Verdienste.

 

Diese Hierarchie zeigt auf, welchen Verdienst es braucht um einen nächsten Schritt zu einem höheren Verdienst zu machen.

  • VERANTWORTUNG: Es braucht die Übernahme von Verantwortung um überhaupt eine Leistung zu erbringen, die einen Gegenwert hat. Nur wer verantwortlich eine Leistung erbringt, kann dafür auch etwas verlangen. Leider bekommen wir nicht immer die Möglichkeit Verantwortung zu übernehmen – für ein Projekt, ein Produkt, eine Geschäftsbeziehung, etc. – und sind deshalb gar nicht erst in der Lage, zu zeigen, was in uns steckt. Deshalb ist Verantwortung das erste Ziel. Erst wer Verantwortung übernehmen kann, kann Leistung zeigen.
  • SELBSTBESTIMMUNG: Verantwortung für etwas zu übernehmen, dessen Wert andere beurteilen, ist aber nur ein erster Schritt. Die nächste Entwicklungsstufe ist es, die Leistung und den Wert den diese Leistung darstellt, selber zu bestimmen. Es geht also darum, nicht nur den Inhalt zu bestimmen, sondern auch den Preis. Wer diese Stufe der Selbstbestimmung erreicht hat, bestimmt selber darüber was er macht und was es ihm einbringt.
  • UNABHÄNGIGKEIT: Selbstbestimmt zu sein bedeutet auch, dass man sich Gedanken darüber machen muss, ob die angebotene Leistung und der damit verbundene Preis auch einen Abnehmer findet. Gegebenenfalls muss man den Preis verringern, was wiederum bedeutet, dass man, um ein gewisses Ergebnis zu erzielen, mehr leisten muss (m.a.W.: länger arbeiten muss). Dabei wird deutlich, dass die verfügbare Arbeitszeit ein Limit darstellt. Wir alle haben nur 24 Stunden am Tag. Das Verhältnis Leistung zu Preis lässt sich deshalb derart optimieren, dass man die ganze Leistung nicht selber erbringt, sondern Teile der Leistungserbringung günstiger einkauft (z.B. Mitarbeiter einstellt, Unterauftragnehmer beauftragt, etc.) als man sie wieder anbietet. Dadurch erreicht man eine Unabhängigkeit von limitierenden Ressourcen. Das neue Wort dafür ist: Skalierbarkeit.
  • FREIHEIT: Wer verantwortungsvoll selbst bestimmt mit welchen Ressourcen er welche Leistung zu welchem Preis anbieten möchte, der hat immer noch eine gewaltige Last auf seinen Schultern: er muss das Ganze nämlich managen. Das kann mitunter noch anstrengender werden, als die ursprüngliche Tätigkeit selbst. Der Weg aus diesem Dilemma ist naheliegend: um tatsächlich von jeglicher Belastung frei zu sein, darf es nicht um die Zeit gehen, die man einsetzt. Zeit ist begrenzt und wertvoll. Es kann nicht sein, dass man sein Leben damit verbringt, das einzige, was man wirklich besitzt – nämlich Zeit – für etwas weniger Wertvolles hergibt. Was sonst könnte man aber sonst noch hergeben. Welches weitere Kapital besitzt man? Ganz egal ob Sie jetzt mit “Wissen”, “Einfluss”, “Beziehungen”, “Informationen” oder schlicht mit “Geld” antworten, entscheidend ist, dass Sie damit arbeiten, und nicht mit ihrer Zeit. Wer seine Zeit hergibt ist nicht frei. Freiheit bedeutet, Zeit zu haben, für das, was – individuell für jeden einzelnen – lebenswert ist.

Wie Sie sehen, geht es hier um viel mehr, als nur Geld zu verdienen.

 

Alternative Wege “sich” etwas zu verdienen

Jetzt ist es vielleicht nicht jedem klar, welche Wege es gibt, diese Verdienste zu erreichen. Wer Erfolg haben will braucht einen guten Plan. Ein guter Plan folgt in der Regel einer Vision. In jedem Fall geht nicht ohne konkrete Ziele und einer gehörigen Portion Motivation, um diese Ziele auch wirklich erreichen zu können. Persönlichkeit und Charisma, Ambition und Zielstrebigkeit, gehören genauso zu einer guten Lebensplanung wie Ideen und den Mut diese umzusetzen. Wenn Sie dies alles besitzen, dann sind Sie bereit für die Frage nach dem “besten Weg”.

Wege gibt es sicher viele, aber wir wollen uns auf die vier wesentlichsten beschränken: die Angestellten (im Steuerrecht “abhängig beschäftigt” genannt), die Selbständigen, die Unternehmer und die Investoren.

 


Wer sein Leben selbst in die Hand nehmen möchte und sich aus der “vermeintlichen” Sicherheit einer festen Anstellung wegbewegt, muss den Mut haben, zu scheitern, die Kraft, immer wieder aufzustehen und die Vision, die ihm diese Kraft verleiht. Wer die Anstellung verlässt, wird für den Rest seines Lebens selber für seinen Erfolg oder Misserfolg verantwortlich sein. Diese Verantwortung ist aber auch die Gelegenheit, sein Leben selbstbestimmt zu leben. Selbstverständlich geht dies nicht ohne einen vernünftigen Plan. Kunden und Aufträge sind für den Selbständigen das primäre Ziel. Aber letztlich kann der Selbständige selber entscheiden, über Produkte, Zeiteinsatz, Weiterbildung, den Preis für seine Leistung und darüber, mit wem er zusammenarbeiten möchte, oder nicht.

Wer aus der Selbständigkeit ins Unternehmertum wechselt, macht sich die Fähigkeiten anderer zu nutzen und muss in der Lage sein diese anderen Menschen so zu führen, dass das Miteinander für beide Seiten erfolgreich ist, nicht nur für einen selber. Die Mitarbeiter, die Ihren Vorgesetzten schätzen und achten, sind i.d.R. loyal, zuverlässig und motiviert. Der Unternehmer ist zwar immer noch abhängig von Kundenaufträgen, aber er ist viel mehr abhängig von der Leistung derjenigen, die zu seinem Team gehören. Führung ist hier die entscheidende Fähigkeit für nachhaltigen Erfolg.

Wer weder von Kunden noch von Ressourcen abhängig sein möchte und genügend Kapital (das muss nicht ausschließlich Geld sein) hat, der kann dieses Kapital in gezielt ausgewählte Projekte investieren. Dabei ist es unerlässlich, dass man in der Lage ist, gute Chancen von den weniger guten Risiken zu unterscheiden. Diese Erfahrung erwirbt man auf dem Weg über die Selbständigkeit und das Unternehmertum. Als Investor erwirbt man Anteile an einem Unternehmen. Diese Anteile können mit Stimmrechten, Mehrheitsrechten oder sogar Weisungsbefugnissen ausgestattet sein. Es ist also nicht so, dass man als Investor keinen Einfluss ausüben kann, ganz im Gegenteil – Anteilseigner mit hohen Anteilen sind gegenüber den Behörden in der Pflicht Ihren Einfluss ohne “Makel” auszuüben. Als Investor muss man also wissen, worauf man sich einlässt. Anders ist das bei geringen Investitionen oder Investitionen in Fonds, Derivativen oder Anleihen. In jedem Fall gibt es ausreichend Freiheit, genau das zu machen, was man selber für richtig erachtet.

 

Verdienen sie doch das, was Sie verdienen

In der heutigen Zeit ist es “in” eine Geschäftsidee zu realisieren, die passives Einkommen generiert, also Einkommen aus Passivität, sprich: man lässt seine Ressourcen für sich arbeiten. Wer aber diese Ressourcen nicht hat, hat dazu auch keine Gelegenheit. Denken Sie!? Selbst wenn Sie heute nur einen Job machen, der Ihnen nicht mehr als den Mindestlohn einbringt, dann haben Sie doch ein Kapital, dass Ihnen den Weg bereiten kann: Ihre Erfahrung. Glauben Sie nicht?

Stellen Sie sich vor, sie verdienen Ihr Geld als Aushilfe im Haushalt. Sie putzen, räumen, organisieren, pflegen, kochen, erledigen Dinge, machen den Garten, betreuen die Kinder und ähnliches. Wenn Sie dies lange genug tun, dann wissen Sie, wie Sie es gut machen. Nach einiger Zeit haben Sie beträchtliche Erfahrung und können einschätzen, ob die Arbeit gut erledigt ist, oder nicht. Ihre Kunden bestätigen Ihnen dies, indem sie Sie immer häufiger anfragen. Sie sind bereits selbständig und übernehmen Verantwortung für das, was Sie tun. Wenn Sie nun andere Menschen finden, die diese Tätigkeit ausüben wollen, sich aber schwertun, Auftraggeber zu finden, dann könnten Sie diese Menschen vermitteln und an dieser Vermittlung verdienen. Mit der Zeit bauen Sie sich so ein Unternehmen auf, das Ihren Namen trägt. Ihr Name steht für Leistung. Ihre Reputation sichert Ihren Erfolg. Wenn Sie dies einige Jahre tun, und dabei Kapital erwirtschaften, können Sie irgendwann andere Unternehmen aufkaufen, die in der gleichen Branche tätig sind. Sie haben das Wissen, die Erfahrung und können einschätzen, ob ein Unternehmen erfolgreich ist oder nicht. Langsam aber sicher übergeben Sie mehr und mehr Verantwortung an die Menschen mit denen Sie nun schon lange zusammenarbeiten und konzentrieren sich selber auf die Investitionen und das Wachstum des Unternehmens. Aus einer Haushaltshilfe ist ein Investor geworden.

Diese Entwicklungen sind realistisch. Was nicht realistisch ist, ist a) von heute auf morgen reich zu werden, ohne hart zu arbeiten und b) als Angestellter ein selbstbestimmtes, unabhängiges und freies Leben zu führen.

Wenn Sie mehr verdienen wollen, dann tun Sie es – allerdings nicht mit den gleichen Methoden, die Sie bereits seit Jahren festhalten.

In jedem von uns steckt ein unglaubliches Potential. Wir müssen es nur anzapfen und fließen lassen. Was immer Ihnen dazu noch zu fehlen scheint, steckt bereits in Ihnen. Gerne helfe ich Ihnen dies zu finden. Gemeinsam entwickeln wir Ihre Vision und Ihren Plan von einer selbstbestimmten und unabhängigen Freiheit.

 

Ich freue mich auf die Arbeit mit Ihnen

Ihr Achim Lelle

 

Leave a comment

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.